FAST FORWARD: Give yourself permission to be creative

Sich selbst die Erlaubnis geben

Give yourself permissiven to be creative – unter diesem Titel habe ich vor kurzem einen Talk beim »WOMEN’S HUB DAY« in München gehalten. Das war für mich etwas ganz besonderes: Zum ersten mal habe ich nicht für ein Unternehmen vor Publikum über ein Thema gesprochen – sondern ganz für mich alleine und über mein großes Herzensthema, die Kreativität… …und die Missverständnisse, die mit diesem Begriff verbunden sind…

Was bedeutet es denn überhaupt, kreativ zu sein?

Schon verrückt. An diesem Tag stand ich in einem Raum voller erwachsener Menschen, voller toller Frauen, und als ich die Frage stellte, »Wer von Euch hat schon mal gedacht, dass sie überhaupt nicht kreativ ist?«, hoben fast alle die Hand.

Und dabei kommen wir doch alle als superkreative Wesen zur Welt! Neugierig, offen, wissbegierig. Wir erforschen alles um uns herum. Jeden Tag machen wir ganz viele Dinge zum allerersten Mal – voller Freude, ohne Wertung.

Wir glucksen, juchzen, jauchzen vor Glück, wenn wir etwas schaffen, wenn wir etwas erschaffen. Und unser Hirn ist ein einziges Feuerwerk von neuronalen Neuverschaltungen, wenn bisher Unverbundenes miteinander verbunden wird. Und so lernen wir. So wachsen wir. Das ist pure Kreativität!

Und dann?
Was passiert dann? In unserer Erziehung, in Kindergärten und Schulen?
Wie kommt es, dass dieses kostbare Gut verloren geht?
Wie kommt es, dass wir den Glauben an uns selbst, unsere Kreativität, unser Schöpfertum, unsere Gestaltungskraft verlieren?

Die Definition von Kreativität

… und dann gibt es da natürlich auch wirklich noch ein echtes Missverständnis. Wenn Menschen zu mir ins Creative Coaching kommen, sagen sie oft im ersten Gespräch: »Ich bin gar nicht kreativ.« Wenn ich dann nachfrage, was sie damit meinen, höre ich oft: »Ich habe kein kreatives Hobby.«

Das ist interessant, oder? Denn: Zu malen, zu photographieren, Schmuck zu machen, Musik zu machen – das sind kreative Kulturtechniken, für die es Know-how, Können, Techniken braucht. Bei der Kreativität selbst geht es um etwas anderes, oder um viel mehr…

Kreativität ist doch in erster Linie eine Haltung, ein Mindset. Eine Art, zu denken: originell, out-of-the-box, schöpferisch, gestaltend. Kreativ zu sein bedeutet, Perspektiven zu wechseln, Umwege und neue Wege zu gehen. Abseits von Mainstream und Logik der eigenen Intuition zu folgen. Dem Unbekannten Raum zu geben.

Ohne Kreativität gibt es keine Problemlösung, keine neuen Ideen, keine Erfindungen.  

Um kreativ zu sein, braucht es eigentlich nicht viel.
Was es definitiv braucht: Dass wir uns selbst die Erlaubnis dazu geben. Die Erlaubnis, aus Routinen auszubrechen und uns mit Neugierde auf unbekanntes Terrain zu begeben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.